Auch in diesen Sommerferien ist es wieder während eurer Ferienfreizeiten erreichbar – speziell für Leitende bei Fragen rund um Kinderschutz. Ruft also gerne an, wenn ihr Unsicherheiten oder Fragen in Bezug auf das Thema Kindeswohlgefährdung habt.

Was ist das „Notfallhandy“ und wofür ist es da?

Vielleicht kennt ihr es schon aus den letzten Jahren: unser Notfallhandy!

Auch in diesen Sommerferien ist es wieder während eurer Ferienfreizeiten erreichbar – speziell für Leitende bei Fragen rund um Kinderschutz. Ruft also gerne an, wenn ihr Unsicherheiten oder Fragen in Bezug auf das Thema Kindeswohlgefährdung habt.

Das Notfallhandy ist diese Sommerferien montags bis sonntags von 08:00-22:00 Uhr unter:
0160 98994985 erreichbar. Speichert euch die Nummer gerne direkt ab!

Wer betreibt das Notfallhandy?

Dieses Jahr kooperieren wir zum ersten Mal mit den Jugendverbänden DPSG, Kolpingjugend und KLJB. So wird das Notfallhandy von ausgewählten Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden dieser kooperierenden Verbände betreut. Unsere bisherige Notfallnummer bleibt bestehen und die Anrufe werden an das verbandsübergreifende Notfalltelefon weitergeleitet. Die Zeiten der Betreuung teilen sich wie folgt auf:

KjG: 11.– 22. Juli 2025
DPSG: 23. Juli – 03. August 2025
Kolpingjugend: 04. – 14. August 2025
KLJB: 15. – 26. August 2025

Wichtig: Ihr könnt die ganzen sechs Wochen montags bis sonntags zwischen 08:00-22:00 Uhr anrufen und nicht nur in der Zeit, in der das Handy von der KjG betreut wird!!

In den Zeiten der ersten Betreuung der kooperierenden Verbände, steht trotzdem eine Ansprechperson unseres Verbands zur Verfügung und kann zum Beispiel, wenn es um verbandsinterne Strukturen oder Anliegen geht, erreicht werden. Auch, wenn es eine Betreuung des Falles über das erste Telefonat hinaus braucht, wird dies von uns als KjG übernommen.

Was passiert, wenn ihr anruft?

Gerne möchten wir euch darauf hinweisen, dass wir keine Fachberatungsstelle oder eine Beratung des Jugendamtes ersetzen können. Im Ernstfall werden wir euch aber gerne darin unterstützen, Kontakte zu diesen herzustellen.

Uns liegt am Herzen, für euch eine erste Unterstützungsstelle zu sein. Denn wir wissen, dass die Konfrontation mit Fällen einer Kindeswohlgefährdung ziemlich herausfordernd und verunsichernd sein kann. Daher geht es bei uns in einem ersten Notfallhandytelefonat zunächst um Informationen, und darum, die Situation verstehen sowie einschätzen zu können.

Anhand von Fragen wird die ehrenamtliche Ansprechperson am Telefon versuchen, so viel Klarheit wie möglich herzustellen, d.h. konkret:

  • Ihr könnt eure Fragen bzw. euer Anliegen schildern.
  • Zum besseren Verständnis werden Rückfragen gestellt.
  • Es wird versucht, Gedanken, Emotionen und Situationen zu sortieren und zu strukturieren.
  • Gemeinsam mit euch wird die Gefahrensituation eingeschätzt.
  • Je nach Situation bekommt ihr Tipps / Einschätzungen für das weitere Vorgehen, falls uns dies möglich ist.
  • Wenn möglich, werden Vereinbarungen zu Vorgehensweisen bis zum nächsten Telefonat getroffen.
  • Ggf. wird ein zweiter Telefontermin festgelegt (z.B. mit den hauptberuflich Mitarbeitenden der D-Stelle).
  • Sollte der Fall als kritisch eingeschätzt werden, werdet ihr an eine Fachberatungsstelle oder das zuständige Jugendamt verwiesen.
  • Im Notfall (wenn konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht), werdet ihr an die Polizei oder den Rettungsdienst verwiesen.

 Wichtige Hinweise:

  • Eure Kontaktdaten sowie eure „Fallbeschreibung“ werden dokumentiert.
  • Ein anonymer Anruf ist natürlich auch möglich.
  • Das Erstgespräch erfolgt immer von der in dem Zeitraum zuständigen Person. Ggf. werdet ihr anschließend an eine Kontaktperson des betreffenden Verbandes weitergeleitet, die euch danach weiter begleitet.
  • Ziel des Erstgespräches soll sein, dass ihr im Lager handlungsfähig bleibt und bestärkt für die Kinder und Jugendlichen da sein könnt.

Weitere Informationen und Kontaktdaten:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    • Auf der Seite des BDKJ DVs Paderborn sind wichtige Informationen zu den Themen Prävention und Kindeswohlgefährdung zusammengefasst:                     https://www.bdkj-paderborn.de/praevention
    • Auch auf der Internetseite Prävention im Erzbistum Paderborn finden sich wichtige Informationen rund um das Thema Prävention:

http://www.praevention-erzbistum-paderborn.de

  • Scheut euch nicht, im akuten Notfall auch die 110 oder 112 zu wählen!

ERFAHRUNGEN WEITERGEBEN.

Der KjG-Diözesanverband Paderborn verzichtet auf Produkte des Nestlé-Konzerns. Weiterhin werden KjGler*innen dazu ermutigt, bewusst auf Produkte von Nestlé zu verzichten.

In diesem Rahmen informiert der Diözesanverband auf verschiedenen Wegen über die Praktiken des Nestlé-Konzerns und stellt gute Alternativprodukte vor.

Langfristiges Ziel ist es, als Jugendverband unserer sozialen und ökologischen Verantwortung nachzukommen und kritisch zu konsumieren sowie alle KjGler*innen zu diesem anzuregen.

Somit wollen wir Konzernen, welche unter menschenunwürdigen, umweltschädlichen und unfairen Bedingungen produzieren, entgegentreten.

Zu diesem angestrebten Konsumverhalten gehört ebenfalls der, soweit mögliche, Verzicht auf unnötige Plastikverpackungen und der Einkauf von saisonalen und regionalen Produkten.

Es wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der alle interessierten KjGler*innen mitarbeiten können. Diese AG beschäftigt sich mit der Aufarbeitung von Wissen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Kritischer Konsum, Fairer Handel, Umweltbewusstsein und ökologische Verantwortung. Ergebnis dieser Arbeit soll eine Orientierungshilfe für KjGler*innen für ihr tägliches Handeln sein. Die Ausgestaltung und Art dieser Orientierungshilfe obliegt der AG.

Die AG Nachhaltigkeit setzt sich seit der Diözesankonferenz 2019 und dem oben stehenden Antrag mit dem Thema “KjG & Nachhaltigkeit” auseinander. Aus der AG sind verschiedene Workshops entstanden, die im Rahmen des Tages der Nachhaltigkeit im März im spice durchgeführt wurden. Sie können in allen Gemeinden von Mitgliedern der AG und Schulungsmitarbeiterinnen durchgeführt werden. Mithilfe der AG und ihrem Handout zur Handyproduktion oder ihren Rezepten kann aber auch jeder Leiterin mit seinen*ihren Gruppenkindern einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit durchführen und mit ihnen ins Gespräch dazu kommen.

NACHHALTIG HANDELN.

Das Bewahren der Schöpfung ist ein zentrales Anliegen der KjG. Umweltschutz, verantwortungsvolle Klimapolitik und nachhaltiges Wirtschaften sind Grundvoraussetzungen für eine lebenswerte Zukunft von Kindern und Jugendlichen.

Kritisch zu konsumieren bedeutet, bewusste Kaufentscheidungen für Produkte oder Dienstleistungen zu treffen, die Nachhaltigkeit versprechen.
Diese Kriterien für Kaufentscheidungen immer unter einen Hut zu bekommen, ist nicht leicht und teilweise auch gar nicht möglich. Der KjG-Diözesanverband Paderborn hat in der Vergangenheit jedoch einiges daran gesetzt, den selbst gegebenen Standards gerecht zu werden.

Konkret macht der Diözesanverband folgendes:

  • Benutzung eines mit Erdgas betriebenen Caddys
  • Veggie Days bei Veranstaltungen
  • Merchandise und Ausdrucke werden nach höchsten nachhaltigen und fairen Standards hergestellt
  • Neuanschaffungen speziell beim Bürobedarf werden nach Kriterien der Nachhaltigkeit und Langlebigkeit ausgesucht

Auf der außerordentliche Diözesankonferenz 2016 wurde der KjG Diözesanverband aufgrund der hohen Standards und der Motivation, sich in der Hinsicht noch weiterzuentwickeln, als „fairer Verband“ ausgezeichnet.
Das ist eine Würdigung der Arbeit des Diözesanverbandes aber auch Ansporn für eine dauerhafte Beschäftigung mit diesem Thema.

Auf der Diözesankonferenz im September 2019 wurde außerdem die AG Nachhaltigkeit gegründet. Die AG arbeitet seitdem an Workshops und dezentralen Angeboten, die auch hier auf der Website zu finden sind.

Wie kann ich Lebensmittel nachhaltig und trotzdem günstig einkaufen?

Im KjG- Einkaufsguide befinden sich nützliche Tipps zum Thema nachhaltiges Einkaufen, eine Einordnung konkreter Verhaltensweisen anhand einer Einkaufsampel sowie neue Ideen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit.